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    Home Ausstellung Der Garten der Lüste

    Ausstellung Der Garten der Lüste

    Entdecken Sie unsere neue Ausstellung im Wasser- & Skulpturengarten: Der Garten der Lüste. Außer dem Erlebnis-Kunstwerk aus Nebelschleiern, Klängen und Düften stellen hier bildende Künstler aus. Betreten Sie einen Garten, in dem Kunst und Natur verschmelzen. Sinnliche Skulpturen und abstrakte Formen erforschen das Thema Lust auf subtile Weise. Lassen Sie sich von der Harmonie von Kunst und Natur mitreißen, wo jede Kreation eine Geschichte erzählt und menschliche Emotionen widerspiegelt. Entdecken Sie die faszinierende Welt der zeitgenössischen Kunst und lassen Sie im Garten der Lüste all Ihren Sinnen freien Lauf.

    Während der gesamten Gartensaison 2024 können Sie die einzigartige Freiluft-Ausstellung Der Garten der Lüste‘ bewundern. Lesen Sie nachfolgend die ausführlichen Informationen über die teilnehmenden Künstler und die ausgestellten Werke.

    Angelo Moyano

    Angelo Moyano, geboren in Spanien und aufgewachsen in den Niederlanden, ist ein vielseitiger Künstler, der seine Leidenschaft für die Bildhauerei mit seinen Kenntnissen über Metalltechnik verbindet. Für Moyano ist Naturstein das ideale Material zum Arbeiten, denn er ist fasziniert von seiner Reinheit, den Farben und Formen. Seine größte Inspirationsquelle ist die Frau, bei der er ihren Charakter, ihre Sinnlichkeit, natürlichen Kurven und Bewegungen in seinen Skulpturen zum Leben erweckt. Für Moyano ist die ideale Skulptur eine, in der seine Seele mit der des Modells und dem Steins verschmilzt. Seine Liebe, sein Respekt und seine Bewunderung für das Weibliche zeigen sich deshalb auch in seinen Kunstwerken. Neben Naturstein arbeitet Moyano gerne mit Metallen wie Bronze, Aluminium und Stahl, wobei einige seiner Stein-Skulpturen sogar in Bronze gegossen werden. Mit seiner einzigartigen Vision und seinem handwerklichen Können schafft Angelo Moyano Bilder, die die Kraft und Schönheit der weiblichen Form verkörpern.

    Über die Kunstwerke

    Entdecken Sie die wunderschönen Kunstwerke von Angelo Moyano in den Kunstwerken Latina und Azulada, beide strahlende Beispiele für Moyanos handwerkliches Können und künstlerische Vision.

    • Latina, auch bekannt als Frau aus Lateinamerika, wurde ursprünglich in Stein gemeiselt und ist nun in Bronze gegossen. Das Kunstwerk strahlt zeitlose Eleganz aus.
    • Azulada, wörtlich übersetzt: bläulich, wurde aus einem blauen Stein geschaffen und hat eine ähnliche Transformation in Bronze erfahren. Azulada verleiht dem Wasser- & Skulpturengarten mit ihrer eleganten Erscheinung einen Hauch von Geheimnis und Ruhe.

    Diese Skulpturen spiegeln Moyanos tiefe Bewunderung für die weiblichen Formen wider und sind eine Hommage an die Vielfalt und Schönheit der lateinamerikanischen Kultur.

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    Angelo Moyano
    Angelo Moyano

    Atelier van Lieshout

    Atelier Van Lieshout (AVL), gegründet vom Rotterdamer Bildhauer und Visionär Joep van Lieshout, ist bekannt für seine wegweisenden und konzeptuellen Kunstwerke. Seit der Gründung im Jahr 1995 entschied sich Van Lieshout bewusst dafür, ausschließlich unter diesem Namen zu arbeiten, womit er den traditionellen Mythos des individuellen künstlerischen Genies durchbricht. AVL erlangte internationale Anerkennung für seine skulpturalen Installationen, die sowohl Unabhängigkeit bestätigen als auch in Frage stellen. Das Gesamtwerk von AVL, das sich an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Design bewegt, zeichnet sich durch kontinuierliches Experimentieren mit Objekten, Strukturen, Maschinen und thematischen Werken aus. Wiederkehrende Themen sind Systeme, Macht, Sexualität, Leben und Tod. In diesem Jahr feiert das Atelier Van Lieshout sein 40-jähriges Künstlerjubiläum, was einen Meilenstein in einer langen Geschichte bahnbrechender und einflussreicher Kreationen darstellt.

    Über das Kunstwerk

    Humanoid, ein faszinierendes Kunstwerk von Atelier Van Lieshout, regt die Vorstellungskraft mit seiner vage erkennbaren, aber nicht vollständig menschlichen Erscheinung an. Diese abstrakte Figur scheint im Park und seiner natürlichen Umgebung aufzugehen, wo sie sowohl als Skulptur als auch als funktionales Sitzmöbel dient. Die verformte, aber dennoch vertraute Silhouette von Humanoid bietet eine subtile Aussage über unsere Beziehung zur Natur und unserer eigenen Herkunft. Sie lädt Parkbesucher ein, zu schauen, zu sitzen und über die menschliche Verbindung zu sowohl natürlichen als auch vom Menschen geschaffenen Umgebungen nachzudenken.
    Dieses Kunstwerk spiegelt die fortwährende Faszination des Atelier Van Lieshout für den Menschen, Maschinen und die Komplexität der Menschlichkeit wider. Humanoid ist Teil verschiedener Privatsammlungen weltweit und nimmt auch einen prominenten Platz auf der Skulpturenroute rund um das Miami Beach Convention Centre ein, wo es jedes Jahr Teil der Art Basel Miami ist.

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    Atelier van Lieshout

    Bart Nijboer

    Bart Nijboer, geboren im Jahr 1990, ist ein bildender Künstler mit Sitz in Arnhem. Seine künstlerische Reise begann nach Abschluss einer Ausbildung im Bereich Industriedesign, als er beschloss, seiner Leidenschaft für die bildende Kunst zu folgen. Er setzte sein Studium an der Kunstakademie in Arnhem fort, wo er 2014 seinen Abschluss machte.

    Nijboers künstlerisches Repertoire ist vielfältig und reicht von kleinen Wandmobilen bis hin zu raumfüllenden Installationen und Skulpturen für Außenbereiche. Seine tief verwurzelte Liebe zur Natur ist eine konstante Inspirationsquelle in seiner Arbeit. Durch seine Kunstwerke vermag Nijboer sowohl die Stärke als auch die Verletzlichkeit der Natur zu beleuchten und lädt sein Publikum dazu ein, sich über die Vielseitigkeit der Welt um uns herum zu wundern.
    In den letzten Jahren ist Nijboers Werk zunehmend von der Perspektive durchdrungen, mit der wir als Menschen die Natur betrachten. Er erforscht das Verhältnis zwischen Natur und menschlichem Körper, was zu Kunstwerken führt, die unsere Beziehung zur natürlichen Welt reflektieren.

    Über das Kunstwerk

    Das Kunstwerk ‘Overgang (Übergang)‘ lädt zu einer magischen Reise durch die natürliche Welt ein. Der stählerne Baum, überwuchert von Pilzen, dient als poetische Erinnerung an die spielerische Wahrnehmung eines Kindes. In dieser künstlerischen Schöpfung wird der Betrachter daran erinnert, dass die Welt voller wunderbarer Kreationen ist, oft verborgen für das oberflächliche Auge.
    Wenn der Regen der Sonne Platz macht, verwandelt sich die Landschaft: Tropfen glitzern wie Perlen im Licht und Pilze erscheinen überall. Der Name ‚ Übergang‘ bezieht sich nicht nur auf den Verfall des Baumes, der als Nahrung für die Pilznetzwerke dient, die die Pilze hervorbringen, sondern auch auf den Übergang von Formen, in dem neue Assoziationen und Bedeutungen entstehen können.

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    Bart Nijboer

    Erwin Meijer

    Erwin Meijer (1968) ist ein Absolvent der Hochschule für Künste in Arnhem. Seine bronzenen Skulpturen zeigen seine erkennbare persönliche Handschrift und haben einen leicht erzählerischen Charakter. Durch seinen realistischen Ansatz gibt es Raum für Interpretation, aber Schönheit bleibt eine autonome Qualität in seiner Arbeit. Seine Skulpturen berühren mit ihren klaren Formen und handwerklichen Verarbeitung, während sie auch die liebevolle künstlerische Darstellung von Mensch, Tier und Natur zeigen, oft in harmonischer Interaktion. Typisch ist die symbolische Ladung und emotionale Erfahrung, die seine Skulpturen hervorrufen, und es gelingt ihm, seinen Werken eine klassische Universalität zu verleihen, die über Länder und Kulturen hinausgeht, wobei Ost und West in seinen Skulpturen zusammenkommen.

    Über die Kunstwerke

    • Vrouw met vis (Frau mit Fisch) ist ein faszinierendes Kunstwerk, in dem Erwin Meijer die menschliche Interaktion mit der Natur darstellt. Mit einem subtilen, aber kraftvollen Ansatz schafft er das Bild einer Frau, die harmonisch mit ihrer Umgebung verbunden ist. Die Anwesenheit des Fisches symbolisiert die Beziehung zwischen Mensch und Natur, wobei die weibliche Figur ein Gefühl von Gelassenheit und Verbundenheit ausstrahlt.
    • Waterspiegel (Wasserspiegel), ein faszinierendes Kunstwerk, das die Interaktion zwischen Mensch und Natur auf symbolische Weise darstellt. Durch subtile Formen und Texturen schafft Meijer ein Bild einer Wasseroberfläche, in der die Reflexion der umgebenden Welt dargestellt wird. Dieses Werk lädt den Besucher zur Betrachtung der Beziehung zwischen dem Individuum und seiner Umgebung ein und ruft ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit hervor.
    • Focus (Fokus), eine Verkörperung der Kraft der Konzentration und eine Einladung, über die Bedeutung der Fokussierung in einer Welt voller Ablenkungen nachzudenken. Die stilisierten Formen und die dynamische Komposition betonen die innere Stärke und Entschlossenheit des Einzelnen, seine Ziele zu erreichen. ‚Focus‘ strahlt ein Gefühl von Energie und Entschlossenheit aus, wodurch es zu einem inspirierenden Symbol für das Streben nach persönlichem Wachstum und Entwicklung wird.
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    Erwin Meijer
    Erwin Meijer
    Erwin Meijer

    Fons Schobbers

    Fons Schobbers, geboren 1947 in Venlo, ist seit 1973 ein freischaffender Künstler. Nach einer Ausbildung an der Academie voor Industriële vormgeving Eindhoven (Akademie industrielles Design Eindhoven) folgte eine Studienperiode in den Ateliers von Henraux Querceta Italie. Er hat zahlreiche Ausstellungen und Aufträge im In- und Ausland. Seine Werke wurden in die Kollektionen von u.a. DSM, Shell, Sabic, Nederlandsche Bank, NEDAP, AZ Groningen aufgenommen. Seit 1982 wohnt und arbeiten Fons und seine Ehefrau Liesbeth im ehemaligen Kloster Mariadal in Venlo. In der restaurierten Kapelle ist eine permanente Ausstellung seiner Werke zu sehen.

    Über die Kunstwerke

    Der Künstler Fons Schobbers stellte bereits bei der Eröffnung der Kasteeltuinen Arcen aus. Darüber hinaus gibt es ein permanentes Werk von Schobbers im Mediterranen Garten. In diesem Jahr werden die folgenden Werke von Schobbers in der Wasser- und Skulpturengarten in der Ausstellung ‚Der Garten der Lüste‘ ausgestellt: Erotic Space und ein Kunstwerk ohne Namen.
    Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt seiner Skulpturen, wo jedes Werk ein Leuchtfeuer der Begeisterung darstellt. Seine monumentalen Skulpturen strahlen Vitalität und Bewegung aus und sind von menschlichen Formen und Emotionen inspiriert. Sie laden Sie zu einer tiefgreifenden Interaktion ein und nehmen Sie mit auf eine Reise des Gefühls und der Vorstellungskraft.

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    Fons Schobbers
    Fons Schobbers

    Judith Wiersema

    Judith Wiersema, eine renommierte niederländische Bildhauerin, geboren 1968, hat sich mit ihren wunderschönen Kreationen einen beeindruckenden Ruf in der Kunstwelt erarbeitet. Ihre künstlerische Reise begann an der Gooische Kunstakademie, wo sie die Feinheiten der Bildhauerei in Stein und Holz erlernte.
    In ihrer frühen Karriere widmete sich Judith der Gestaltung traditioneller weiblicher Torsi, aber später entwickelte sich ihre Arbeit zu abstrakteren Formen, die jedoch immer noch vom Thema der Frau inspiriert waren. Ihr Werk umfasst oft funktionale Kunst wie Tische und Stühle, in denen Design und Schönheit harmonisch zusammenkommen, um ein einzigartiges Kunsterlebnis zu schaffen.
    Judiths Werke werden oft in Bronze oder Aluminium ausgeführt, wobei sie für den Einsatz innovativer Techniken bekannt ist, die ihre Stücke sowohl handwerklich als auch zerbrechlich machen und sie in der zeitgenössischen skulpturalen Welt hervorstechen lassen.
    Ihre Ausstellungen haben ihre Arbeit nicht nur in die Niederlande, sondern auch nach Belgien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Südkorea, China und in die Vereinigten Staaten gebracht. Damit hat sie ihren Status als gefeierte Bildhauerin in der internationalen Kunstgemeinschaft weiter gefestigt.

    Über die Kunstwerke

    • La Culotte, aus Stein gemeißelt, verleiht es dem traditionellen weiblichen Torso eine moderne Note, mit einem dezenten Augenzwinkern zu zeitgenössischen Themen. Die Haltung und das Tragen einer Hose spiegeln die Moderne wider, im Gegensatz zur Eleganz des 18. und 19. Jahrhunderts.
    • Split (Grätsche), zeigt eine Frau in ihrer vollen Kraft, aber auch in einem inneren Zwiespalt, symbolisch für die Herausforderungen, denen Frauen gegenüberstehen können, wenn es darum geht, Energie, Fähigkeiten und Wünsche zu balancieren.
    • Spagaat (Spagat), inspiriert von Wiersemas Reise nach Afrika, beleuchtet es ähnliche Dilemmata wie die europäischer Frauen, wenn auch vielleicht in einer anderen Intensität. Diese Skulptur, hergestellt aus Ton, stand im Jahr 2007 im Mittelpunkt der niederländischen Fernsehsendung „Durch die Augen des Künstlers“ des AVROTROS.
    • What’s For Dinner, zeigt eine Situation des Aufstands, bei der das häusliche Leben, wie das Zubereiten einer Mahlzeit, als Mittel verwendet wird, um Frauen an häusliche Verpflichtungen zu binden und ihre Freiheit einzuschränken. Diese Skulptur lenkt die Aufmerksamkeit auf die Macht­Dynamik in Beziehungen und ihre Auswirkungen auf die individuelle Freiheit.
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    Judith Wiersema
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    Judith Wiersema

    Marcel Joosen

    Marcel Julius Joosen, geboren 1943, absolvierte seine Ausbildung unter anderem an der Akademie in Eindhoven, bei der abstrakte Arbeiten hohes Ansehen hatten. Trotz dieses Trends entschied sich Joosen für einen ausgesprochen figurativen Ansatz in der Bildhauerei. In den 1970er Jahren, als figurative Arbeiten nicht wirklich populär waren, begann seine Karriere mit Ausstellungen in Rob’s Gallery in Amsterdam und New York, damals zwei führende Galerien in der Homosexuellen-Szene. Seine frühen Werke konzentrierten sich hauptsächlich auf männliche Akte, zuerst bescheidene Bronzeskulpturen und später lebensgroße Körper und Porträts.

    Obwohl männliche Akte immer noch ein zentrales Thema in seiner Arbeit sind, ist Joosens Ansatz im Laufe der Jahre freier geworden. Sein Werk zeigt eine Vorliebe für den dunklen Mann als Modell, wobei er den Glanz und die Ausstrahlung der dunklen Haut in seinen Skulpturen einzufangen versucht. Die Wertschätzung für seine Arbeit ist im Laufe der Jahre stark gewachsen, sodass er den homosexuellen Kunstkreis schon lange nicht mehr benötigt.

    Über die Kunstwerke

    • Adam geknield (Adam, in kniender Position), eine Bronze-Figurenstudie von einem Modell afrikanischer Herkunft, bei der Joosen die natürliche Anmut und Kraft des menschlichen Körpers einfängt.
    • Atlas Fountain, ein beeindruckender Brunnen, bei dem das Modell Adam eine flache Scheibe trägt, welche die Erde zur Zeit von Kolumbus darstellt. Auf der Scheibe fahren drei Boote, die die Schiffe von Kolumbus, die Santa Maria, die Pinta und die Niña, symbolisieren. Eines der Boote scheint fast von der Scheibe zu fallen, womit das unsichere Leben von Entdeckungsreisen betont wird. Aus der Mitte des Brunnens strömt Wasser nach oben und fällt an mehreren Seiten der Scheibe herunter, wodurch ein dynamisches und lebendiges Bild entsteht.
    • Wachter (Wächter) und Verlies (Verlust) sind weitere Beispiele für Joosens Streben nach einer zeitgemäßen Gestaltung figurativer Skulpturen. Diese Werke betonen die Bedeutung von Fragmenten und Details in seinen Skulpturen, während er weiterhin von der Ästhetik des männlichen Körpers inspiriert bleibt.
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    Marcel Joosen
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    Roos Schneijderberg

    Roos Schneijderberg (1977) ist Autodidaktin, multidisziplinäre Künstlerin und Designerin. Ihr kreatives Repertoire umfasst unter anderem Skulpturen, verschiedene Medien-Objekte, Gemälde und konzeptionelle Möbel. Mit einem Hintergrund in psychologischer Ökonomie und Kommunikationswissenschaften integriert sie konzeptionelles Denken und auf Emotionen beruhende Botschaften in ihre Kunstwerke. Durch u.a. scharfsinnige Entwürfe und die Verwendung von Spiegelfragmenten möchte sie die Illusion der Perfektion durchbrechen und tiefer nach den wahren Emotionen graben, die unter der Oberfläche liegen. Introspektion, Weiblichkeit und eine raffiniert schmerzende Wechselwirkung zwischen Unvollkommenheit und Ästhetik sind wiederkehrende Themen in ihrer Arbeit.

    Über das Kunstwerk

    Das Kunstwerk ‘Don’t Call Me Baby – I’m Greater Than You Might Think‘ ist ein kraftvolles Statement gegen den herrschenden Phallus-Kult, die Missverständnisse, verbale Einschüchterung und die subtile Objektivierung von Frauen in der Gesellschaft. Dieses Kunstwerk fungiert als eine positive und protestierende Huldigung der Weiblichkeit und Frauen-Power. Dieses Kunstwerk befindet sich normalerweise permanent an einem prominenten Ort am Rotterdamer Weltkulturerbe der Van Nelle-Fabrik in Rotterdam.

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    Roos Schneijderberg

    Shinkichi Tajiri

    Shinkichi Tajiri wird am 7. Dezember 1923 in Los Angeles als Sohn japanischer Einwanderer geboren. Er ist in erster Linie Bildhauer, beschäftigt sich aber auch mit Film, Fotografie, Malerei und Grafik. Nach dem Krieg studiert er von 1947 bis 1948 am Art Institute of Chicago und geht anschließend nach Paris, wo er bei dem Bildhauer Zadkine und später beim Maler Léger studiert. Damit erregt er die Bewunderung der in Paris ansässigen niederländischen CoBrA-Künstler. Tajiri ist einer der ersten Künstler, die „Junk Sculptures“ schaffen. Skulpturen, die aus Stücken von Eisenabfällen aus der Metall- und Maschinenindustrie zusammengesetzt sind und durch Schweißen zu einer neuen Einheit verbunden werden. Im Jahr 1956 zieht Tajiri nach Amsterdam und 1962 zieht er mit seiner Frau Ferdi und ihren beiden Töchtern auf Schloss Scheres in Baarlo bei Venlo.

    In den Niederlanden wird Tajiri für seine künstlerische Vielfalt bewundert. Er repräsentiert die Niederlande auf der Documenta II (1959), Documenta III (1964), Documenta IV (1968) und der 31. Biennale von Venedig (1962). 1969 wird Tajiri auf Wunsch der Kunststudenten zum Professor an der Hochschule der Künste in Berlin ernannt, wo er bis 1989 unterrichtet. In dieser Zeit beginnt er, mit verschiedenen Medien zu experimentieren, darunter seine eigene Offset-Druckmaschine (X-Press), das fast vergessene Fotografie-Verfahren wie das Daguerreotypie und seine Computerzeichnungen auf dem Commodore Amiga. Am 2. Mai 2007 enthüllt Königin Beatrix ‚de Wachters‘ auf der Stadtbücke über den Fluss Maas in Venlo. Am 15. März 2009 stirbt Tajiri umgeben von seiner Familie in Baarlo.

    Über die Kunstwerke

    Der Künstler Shinkichi Tajiri stellte bereits eher in den Schlossgärten Arcen aus, nämlich 2016 und 2017. Dieses Jahr stehen zwei Varianten des Kunstwerks Overhand Knot im Wasser- & Skulpturengarten.

    Overhand Knot (aus Edelstahl und Cortenstahl)
    Tajiri: „Im Jahr 1967 wollte ich eine skulpturale ‚Erklärung‘, die alle Mystifizierung durchbrechen würde, die meiner Meinung nach die Kunstwelt im Griff hatte. Skulpturen, die sofort jeden ansprechen würden und gleichzeitig zeitlos in ihrer Form wären. Dies war der Beginn der Knots, der Knoten.“

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